Allgemein · Anleitungen

Wie wir unsere Umwelt schützen und Müll reduzieren können

In jedem Jahr produzieren wir pro Person durchschnittlich 450 kg Müll. Dies ist sowohl für uns, als auch für unsere Umwelt nicht besonders gut, denn es schadet der Gesundheit von uns, Tieren und der Natur. Allerdings ist es ganz einfach, etwas gegen den Müllverbrauch zu tun, indem du deine täglichen Gewohnheiten durch die folgenden umweltfreundlichen Alternativen ersetzt.

  • Benutze wiederverwendbare Einkaufsbeutel. Es dauert bis zu 700 Jahre, bis Plastik komplett verrottet. Die Reste der Plastiktüten verschmutzen also sehr lange unsere Umwelt. Eine Alternative sind z.B. Stoffbeuteln aus Baumwolle oder Hanf sowie Weidenkörbe.
  • Vermeide Einwegbecher. Seid ehrlich, mindestens einmal, zum Beispiel beim Bäcker, habt ihr euch ein heißes Getränk aus einem to go-Becher geholt, oder? Die Becher sind aus mit Plastik beschichteter Pappe und einem Plastikdeckel. Diese Bechern sind fast gar nicht recyclebar, weil sie Polyethylen enthalten. Alternativ könnt ihr einen eigenen Thermosbecher mitnehmen (oder auch Thermoskannen oder einen Schraubdeckelglas).
  • Verwende Glas mehrfach. Glas ist zwar vergleichsweise umweltfreundlich, benötigt aber viel Energie für die Herstellung. Deshalb ist es wichtig, so viel wie Nutzen wie möglich aus einem Glas zu ziehen. Marmeladengläser oder auch entleerte Einmachgläser kann man zum Beispielen, nachdem sie alle sind, als Aufbewahrungsgefäß nutzen und dort Haarnadeln, Stifte, Pinsel, Knöpfe usw. verstauen. Sie sind außerdem schön als Vase oder Windlicht. Und auch deinen nächsten Cocktail kannst du darin genießen. Du merkt es wahrscheinlich, die Ideen sind grenzenlos, werde einfach kreativ.
  • Nutze wiederverwendbare Flaschen statt Plastikflaschen. Auch wenn es bequem ist, es ist wichtig, dass wir aufhören, Wasser aus Plastikflaschen zu holen. Man kann sich Wasser aus dem Wasserhahn einfüllen und z.B. mit SodaStream o.ä. Sprudelwasser selber herstellen. Leitungswasser wurde häufig als besser und gesünder getestet als Flaschenwasser. Wenn ihr Leitungswasser trinkt, schützt ihr neben der Umwelt auch das Portemonaie, denn es ist viel günstiger. 
  • Kauf Großpackungen. Wenn du eher eine Großpackung statt vieler kleiner Packungen kauft, vermeidest du nicht nur Müll, sondern hast auch immer einen Vorrat und sparst Geld.
  • Nutze feste Seife oder festes Shampoo. Das feste Produkt kommt mit weniger Plasteverpackung aus und hält länger. Beides gibt es mittlerweile in unseren Drogerien in verschiedenen Duftrichtungen zu kaufen. Du kannst feste Seife auch selber herstellen, Tutorials dazu gibt es bei YouTube.
  • Benutze keine Einwegstrohhalme mehr. Wenn du schon einen Strohhalm verwenden musst, nutze welche aus Metall, Glas oder Bambus. Die Strohhalme aus Metall und Glas kann man waschen und somit mehrmals benutzen. Die Strohhalme aus Bambus sind zwar auch ein Einwegprodukt, aber Bambus verrottet schneller als Plastik, deshalb ist ein Bambusstrohhalm umweltfreundlicher.
  • Ersetze deinen synthetischen Badeschwamm durch einen natürlichen Schwamm, z.B aus echtem Schwamm oder mit Bambusbürsten. Diese machen sogar die Haut viel weicher und schonen die Umwelt.
  • Schmeiß dein Essen nicht weg. Jedes Jahr wird ein Drittel aller Lebensmittel weggeschmissen. Bewahrt einfach das Essen, das ihr nicht mehr schafft, in einer verschließbaren Dose oder Box auf. Bereitet am besten einen Speiseplan vor, das kann helfen, nicht Unmengen an Essen zu kaufen, das man gar nicht verwendet. Wenn man außerdem selber kocht und auf Fertiggerichte verzichtet, entsteht weniger Abfall.
  • Repariere Dinge die kaputt sind, anstatt Neue zu kaufen. Sei kreativ! Man kann z.B. eine alte Jeans, die zerrissen ist, ganz einfach zu einer Shorts verwandeln oder alte Handtücher zu Putzlappen schneiden, usw…
  • Hör auf, Küchenpapier zu verschwenden. Allein in den USA werden jährlich über 3.000 Tonnen Papiertücher weggeschmissen. Aber wäre es nicht besser, wenn man einfach in der Küche, im Bad oder sonst wo einen wiederverwendbaren Putzlappen hat, den nach dem Aufwischen auswäscht und somit die Abholzung von Wälder etwas einschränken kann?
  • Kauf nur Klamotten, die du wirklich brauchst. Wir alle zusammen geben über 80 Milliarden Euro für Kleidungsstücke pro Jahr aus. Für diese Kleidung geht nicht nur bei der Herstellung Rohstoffe und Energie drauf, sie muss auch quer über die Erde transportiert werden. Anstatt jedes Mal dem neuesten Modetrend hinterher zu jagen, der eh so schnell verschwindet wie er gekommen ist, überleg doch mal deine Sachen in einem Second-Hand Geschäft zu kaufen. Oder nimm an einer Sach-und Tausch Party teilzunehmen. Dort bringen die Gäste ihre Outfits mit, die sie nicht mehr tragen wollen und tauschen sie. So lernst du sogar neue Leute kennen, JACKPOT!!
  • Verwende lose Teeblätter, da Teebeutel Kunststoff enthalten. Der Wechsel von Teebeuteln zu losem Tee spart außerdem eine Menge Abfall. Du kannst ein Teesieb benutzen, wenn du keine Stücke im Tee haben möchtest.
  • Kaufe umweltfreundliche Hygieneprodukte. Binden sind eine größere Gefahr für unsere Umwelt als du vielleicht denkst. Innerhalb von 10 Jahren braucht eine Frau durchschnittlich 2.000 Binden! Wechselt man aber stattdessen zu einer umweltfreundlichen Methode, wie einer Menstruationstasse, benötigt man nur eine einzige. Diese muss man außerdem seltener wechseln. Damit sparst du langfristig nicht nur Geld, sondern produzierst auch weniger Müll. Aber es gibt auch andere Alternativen, z.B.  Menstruationsunterwäsche oder waschbare Baumwoll-Binden.
  • Nimm dir dein Essen mit, statt jeden Tag auswärts zu essen. Es macht zwar etwas mehr Aufwand, aber du vermeidest den ganzen Müll der entsteht. Wir wollen über die Kalorien von Fastfood gar nicht erst reden… Wenn du aber drauf nicht verzichten willst, solltest du dir zumindest die Reste einpacken und mit nach Hause nehmen, wenn du dein Essen nicht schaffst.
  • Nutze aufladbare Batterien. Batterien sind wegen den ganzen Chemikalien wirklich sehr sehr schlecht für unsere Umwelt. Manchmal kann man aber nicht auf sie verzichten. Dann ist es wichtig, sie möglichst lange zu nutzen. Bei wieder aufladbaren Batterien spart man insgesamt auch Geld.
  • Melde dich von unnötiger Post ab. Sind wir mal ehrlich, dass meiste Zeug von unserem Briefkasten landet doch im Müll. Prüfe, ob du Nachrichten von der Bank, Versicherung usw. eventuell auch per Email erhalten kannst. Lass dich von Werbelisten austragen und verbiete den Unternehmen, dir Werbung per Post nach Hause zu senden. So sparst du echt eine Menge an Papiermüll.
  • Recycle dein altes Handy. Alte Smartphones kannst du an eine Recyclingfirma geben, denn in diesem sind Metalle wie z.B. Kupfer, die wieder verwendet werden können, auch wenn das Handy kaputt ist. Durch das Recyceln können die kostbaren Rohstoffe gerettet werden, genauso wie unser Planet. In GSS gibt es immer mal wieder Handysammelaktionen, dann werden alte Geräte eingesammelt und abgeholt.
  • Verwende kein Einmalbesteck. Selbst in lokalen Läden wie bspw. Tedi kannst du mittlerweile umweltfreundlichere Alternativen wie Bambusbecher, Suppenschalen und Teller aus Zuckerrohr und ähnliches kaufen. Am besten ist natürlich, gar kein Einmalbesteck zu verwenden.

Das waren jetzt eine Menge Tipps gegen Umweltverschmutzung. Lasst uns gemeinsam etwas für unsere Umwelt tun, damit nicht nur wir alle glücklich, gesund und sicher auf dieser Erde leben können, sondern auch die nächsten Generationen.

Verbreitet, wenn ihr wollt, auch Hashtags auf Social Media, um auf Probleme aufmerksam zu machen und zu zeigen, wie wichtig es ist, sich für Umweltschutz einzusetzen. Hier ein paar Beispiele: #SaveOurWorld #No2Plastic #NeinZuPlastik   #umwelt #Umweltschutz #Nachhaltigkeit #Natur #Nature #nachhaltig #KlimaSchutz #umweltfreundlich #KlimaWandel #plastikfrei #environment #klima #naturschutz #fridaysforfuture #muell #leaveitbetterthanyoufoundit #cleanuptheworld #plastik #wastewarriors #bhfyp

Tuana, 6eG

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