Allgemein · Anleitungen

Junkfood

Bald beginnt das neue Jahr, zu dem sich viele Menschen vornehmen, etwas gesünder zu essen. Damit euch das etwas leichter fällt, möchte ich euch heute etwas über Junkfood informieren. Das Wort Junk bedeutet Müll. Junkfood heißt also Müllessen. Und das ist es im wahrsten Sinne des Wortes: Junkfood steht im Allgemeinen für minderwertiges, kalorienreiches, nährstoffarmes und fettes Essen. Die bekanntesten Vertreter sind Burger, Pizza, Pommes, Döner, Chips, Hotdogs, Eis, Süßigkeiten und viele weitere.

Doch warum gibt es Junkfood, wenn es so schlecht ist? Es hat auch einige Vorteile. Wer hat schon die Zeit sich einen ausgewogenen Ernährungsplan zusammenzustellen, einkaufen zu gehen und zu kochen? Die Versuchung ist im Alltag groß, einfach schnell einen Burger oder ähnliches zu kaufen. Den meisten Menschen schmeckt das fette Essen gut, denn Fett ist ein Geschmacksträger. Aber ob fettes Essen gesund ist, ist etwas ganz anderes.

Die Nachteile überwiegen nämlich. Junkfood kann süchtig machen wie eine Droge . Wie jedes andere Suchtmittel hebelt es das chemische Gleichgewicht des Hirns aus . Je mehr man isst, desto mehr will man. In einer Studie mit Ratten verloren die Tiere komplett die Kontrolle über ihr Essverhalten, sie ließen nicht einmal locker, als sie mit Elektroschocks rechnen mussten. Als das Junkfood durch Salat, Karotten und weiteres Gemüse ersetzt wurde, hungerten die Ratten lieber, als das gesunde Futter zu fressen. Mittlerweile gibt es eine Fülle an Langzeitstudien und Versuchen, die die Nachteile aufzeigen. Zum Beispiel hat der Sohn eines Wissenschaftlers sich 10 Tage lang von dem Zeug ernährt, das es an einer Pommes-Bude gibt . Das Essen hat ihm gut ein Drittel seiner Darmflora-Bakterien abgetötet. Eine andere Studie beweist, dass schon drei Tage fett- und kalorienreiche Ernährung das Gehirn beeinträchtigen.

Doch wir Menschen haben natürlich einen Vorteil gegenüber den Ratten in den Laboren: wir können nachdenken und uns gegen das Verlangen nach Junkfood wehren. Im Folgenden stelle ich euch ein paar Tipps vor, die euch beim Entzug helfen könnten:

  1. Zitrusfrüchte , Mandeln , Linsen , Tomaten und Haferflocken helfen das Verlangen nach Junkfood zu reduzieren
  2. Genügend Schlaf hilft gegen Heißhunger.                               
  3. Kaufe kein Junkfood mehr ein! Denn wenn deine Regale voll sind mit ungesundem Essen, ist es fast sicher, dass du der Versuchung erlegen wirst. Vermeide am besten schon im Supermarkt die „Junkfoodregale‘‘, um nicht in Versuchung zu geraten.
  4. Kaufe ausschließlich gesunde Lebensmittel! Achte darauf vollwertige Lebensmittel zu kaufen. Ein Blick auf die Zutatenliste hilft: kaufe ausschließlich Lebensmittel mit 5 oder weniger als 5 Zutaten.
  5. Hab immer genug gesunde Snacks zur Hand. Müsliriegel, Äpfel und Mandeln/Nüsse sind gesunde Snacks, die du immer zur Hand haben solltest. Auch Naturjoghurt mit Früchten eignet sich. Bewahre auch in deiner Handtasche oder deinem Schulrucksack immer ein paar gesunde Snacks auf. Bitte deine Eltern, deine Vorratskammer mit Dosentomaten, Bohnen, Vollkornpasta und anderen vollwertigen Produkten zu bestücken. Biete ihnen an, dass du auch mal für die Familie kochen kannst. Es gibt unzählige gute und einfache Rezepte im Internet. Wenn du immer die Sachen da hast um ein schnelles, gesundes Essen zu kochen ist die Wahrscheinlichkeit, bei einer Fastfoodkette zu halten, viel geringer.
  6. Verändere deine Essgewohnheiten! Nimm deine Mahlzeiten nicht an Orten ein, die dich zum Junkfoodessen verleiten. Beispiel: Dir ist aufgefallen, dass du vor allem vor dem Fernseher zu Junkfood greifst. Also solltest du deine Mahlzeiten in Zukunft lieber in der Küche einnehmen.
  7. Iss früh am Tag so viel gesundes Essen wie möglich. Je gesünder das Essen ist, das du dir früh am Tag gönnst, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dich am Ende des Tages mit Junkfood vollzustopfen. Also: Ein vitaminreiches, sättigendes Frühstück, eine leckere Zwischenmahlzeit (z.B. Obst & Joghurt ) und eine deftige Abendmahlzeit ohne gesättigte Fettsäuren. Wenn du beim Abendessen auf Kohlenhydrate (Brot, Nudeln, Kartoffeln, Obst) verzichtest, steigt dein Blutzucker nicht so stark an und du hast später keine Heißhungerattacken.
  8. Bring Abwechslung in deinen Speiseplan. Wenn du immer was anderes isst, wirst vollauf zufrieden sein und wenig Lust auf Junkfood haben. Tipp : Kombiniere knackiges Gemüse z.B. Karotten und Kohlrabi mit etwas weichem z.B. Humus, Erdnussbutter oder einem selbstgemachtem Aufstrich.
  9. Trinke ausreichend Wasser.  Oft verwechseln wir Hunger und Durst miteinander. Wenn du über den Tag verteilt genug Wasser trinkst, hast du einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel und wirst weniger wahrscheinlich zu Junkfood greifen.
  10. Kaufe ein Kochbuch mit einfachen, gesunden Rezepten oder stöbere im Internet nach Rezepten und leg dir Lesezeichen an, damit du beim Kochen schnell darauf zurückgreifen kannst. Wenn du jederzeit in der Lage bist ein schnelles, einfaches Essen zu kochen, ist Junkfood nicht mehr ganz so verführerisch. Auch wenn du dich ablenkst ( ca. 20 – 30 Minuten ) oder lernst dich ohne Junkfood zu entspannen, kann dir das helfen.

Sollten deine Neujahrsvorsätze eine gesunde Ernährung einschließen, drücke ich die Daumen für gutes Gelingen! 😉

Hanna, 6cG

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.